Klausur des Kirchenvorstandes im Januar

Brücken schlagen

Gruppenbild Teilnehmer der KV Klausur 2026 in Mühlberg
mailto:ulrich.eggert@arcor.de

Die letzte KV-Klausur in Mühlberg –

ja, die letzte, zumindest für die Amtszeit dieses Kirchvorstandes, der im Januar 2021 mit Gründung unseres Kirchspiels seine Arbeit aufnahm. In diesen veragngenen fünf Jahren haben wir beraten, entschieden, Aktuelles besprochen und neue Themen angestoßen. Zeit für einen Rückblick. Schon vor Beginn der Amtszeit dieses Kirchenvorstandes  waren all die viele Fragen mit Blick auf die Kirchspielwerdung von den damals vier eigenständigen Kirchenvorstanden in unseren Gemeinden zu beraten und zu beschließen.
Vieles musste neu gedacht, neue Horizonte erschlossen werden. Jede und jeder brachte persönliche Hochs und Herausforderungen mit. Prägende Stichworte waren Strukturierung, ein bewusster Umgang mit Umwelt und Klima sowie – durch Corona stark beschleunigt – die Digitalisierung der kirchlichen Verwaltung.

Wir blicken dankbar auf ein wertschätzendes Miteinander, eine gewachsene Arbeitskultur mit guten Beratungen und gelungenen Klausuren, ob in Schmochtitz vor Kirchspielgündung oder dann in Mühlberg. Dankbar sind wir auch für die Sonntagsgrüße während der Corona-Zeit, die erste wichtige gemeinsame Schritte waren, sowie für vier gleichberechtigte Kirchgemeinden, die gemeinsam mehr tragen, schaffen und erleben.

Nun biegt der Kirchenvorstand auf die Zielgerade ein und möchte den Staffelstab an einen neuen KV zum 1. Advent 2026 übergeben. Wir wissen noch nicht, wie er aussehen  und welchen Herausforderungen er begegnen wird. Doch wir übergeben aus unserer Sicht einen gut bestellten „Acker“ – verbunden mit dem Mut zu notwendigen Veränderungen. In den verbleibenden Monaten wollen wir alles gut ordnen, um einen bestmöglichen Start zu ermöglichen. Im Rückblick auf unsere Arbeit ging es darum zu klären, was noch zu ordnen ist. Bereits 2025 wurden neue Impulse gesammelt. Erste Schritte zeigen Wirkung, etwa durch die Umstrukturierung des Konfi-Unterrichts. Verbesserungen werden auch in der Kommunikation durch stärkere Vernetzung von Gemeindebrief und Homepage erwartet. Weitere Potenziale sehen wir in Arbeitserleichterungen sowie in neuen Wegen der Kinder- und Jugendarbeit, auch an anderen Orten wie Schulen. Der Weggang von Peter Kubath wirkt noch nach, zugleich freuen wir uns über Wachstum und Verjüngung der Kirchenmusik in Radebeul – eine große Unterstützung für die Gottesdienste.

Aus der Landessynode berichtete Claudia Hulsch. Im Mittelpunkt stand auch dort das Thema „Kirche im Wandel“ (siehe auch Abschlussbericht der Arbeitsgruppe der Landeskriche zur Frühjahrssynode 2026). Vorgestellt wurden auch rechtliche Änderungen, etwa dass künftig auch Vikare taufen und das Abendmahl einsetzen dürfen. Besonders hingewiesen wurde auch auf das Wort von Landesbischof Tobias Bilz zur Jahreslosung: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Vielen Dank dafür.

Die Klausur endete mit einem Gottesdienst und Reisesegen von Pfarrer Christoph Heinze, den wir am 1. Februar aus dem aktiven Dienst verabschieden.