Glaube und Gemeinde sind wichtige Ankerpunkte für mich. Daher will ich dazu beitragen, dass lebendige Gemeinde auch weiterhin gut gelingt - nach innen und außen. Für diese Aufgabe bringe ich vielfältige Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitsfeldern der Landeskirche ein und meine beruflichen Kenntnisse in den Bereichen Finanzen, Organisation und Verwaltung.
Nach knapp sechs Jahren Kirchspiel blicke ich mit großer Dankbarkeit auf den gemeinsamen Weg unserer vier doch recht unterschiedlichen Gemeinden zurück. Ich erlebe eine große Offenheit gegenüber Neuem ohne die eigenen Wurzeln, das eigene Selbstverständnis in den Ortsgemeinden zu vernachlässigen. Ich möchte mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass wir diesen Weg mit vielen guten Ideen, mit Hoffnung und im Glauben bei allen Veränderungen weitergehen und Zukunft gestalten können. Es ist mir wichtig, dass wir als Kirchgemeinden in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden und in diese als Christen hineinwirken, dass sich Menschen bei uns sicher fühlen, vertrauensvolle Orte finden und Gemeinschaft leben können.
Unser Kirchspiel lebt von Vielfalt und Lebendigkeit. In meine bisherige Arbeit im Kirchenvorstand und der Kirchgemeindevertretung konnte ich meine beruflichen Erfahrungen im Bereich Recht, Verwaltung, Finanzen und Öffentlichkeit einbringen und würde dies auch gerne weiterhin tun. Getragen von unserer Gemeinschaft in Gott möchte ich insbesondere den Prozess der „Kirche im Wandel“ positiv begleiten und dazu beitragen, dass wir als Kirche sichtbar und relevant bleiben und uns in die Gesellschaft öffnen, ohne dabei beliebig zu werden.
Seit unserem Umzug nach Radebeul 2002, bin ich in der Friedenskirchgemeinde aktiv. Gern habe ich in dieser Zeit im Kindergottesdienstteam mitgearbeitet und immer wieder parallel zum Gottesdienst mit den Kindern biblische Geschichten erzählt und vertieft. Es macht mir Freude, Kindern von unserem Glauben zu erzählen. Und ich habe gemerkt, wie viel ich in der Vorbereitung und im Austausch mit den Kindern für mich gelernt habe und im Glauben wachsen durfte.
Ich hatte mich als junger Mann für die Taufe und den christlichen Glauben entschieden und habe meine geistliche Heimat in der Landeskirche gefunden. Das Wohlergehen unserer Kirche liegt mir sehr am Herzen.
Als Tischlermeister arbeite ich seit 30 Jahren als Ausbilder mit inhaftierten Menschen in einer JVA. Dadurch konnte ich viel Lebenserfahrung sammeln. Worte Jesu leiteten mich in meiner Arbeit im Gefängnis durch all die Jahre: „Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.“
Seit 2019 bin ich Mitglied der Kirchgemeindevertretung der Lutherkirchgemeinde. Auch künftig möchte ich meine berufliche Erfahrung in den Kirchenvorstand und in den Finanz- und Verwaltungsausschuss einbringen. Im Friedhofsausschuss engagiere ich mich, um unsere Friedhöfe als würdige Orte für Trauer, Andacht und Erinnerung zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Seit 1998 singe ich in der Kantorei der Lutherkirchgemeinde bzw. nunmehr der Radebeuler Kantorei. Da mir der Erhalt der reichen kirchenmusikalischen Tradition in Radebeul und in unserem Kirchspiel in der Lößnitz eine Herzensangelegenheit ist, habe ich im Mai 2024 mit weiteren Mitstreitern den Förderverein „Kirchenmusikfreunde in der Lößnitz e.V.“ gegründet. Als Schatzmeister wurde ich in den Vereinsvorstand gewählt.
Gemeinschaft erleben und Gemeinschaft erlebbar gestalten hat schon seit meinen Kindertagen eine große Rolle gespielt. Ich möchte dabei mithelfen, dass Menschen aller Generationen ein Zuhause in unseren Gemeinden finden. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter leisten eine gute Arbeit, brauchen aber Unterstützung, um die vielfältigen Aufgaben für ein buntes Gemeindeleben bewältigen zu können. Ich möchte aktiv beim Füllen des Gemeindelebens mittun und mich den Herausforderungen stellen, welche uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden.
Seit inzwischen gut zwanzig Jahren darf ich auf der strukturellen Ebene meiner Kirchgemeinde und des Kirchspiels den Rahmen, in dem Glauben gelebt werden kann, mitgestalten. Strukturentscheidungen, wofür wir unser Geld ausgeben, wer unsere bezahlten Mitarbeiter sind und wie sie geistlich geprägt sind, das sind aus meiner Sicht wesentliche Weichenstellungen, auch wenn sie meist nicht sofort zu sehen sind und den Einzelnen oft nicht unmittelbar berühren. Ich biete an, mein Engagement dafür weiter zur Verfügung zu stellen.
Es gab und es wird Veränderungen geben. Wir werden uns ihnen stellen – so wie wir es bei der Kirchspielbildung getan haben. Hier ist uns aus meiner Sicht Großes gelungen. Leider haben wir auf dem Weg aber auch einige verloren, die ihn nicht mitgehen, sondern im Vertrauten bleiben wollten. Meine Überzeugung ist, nur wer sich den Herausforderungen stellt und kreativ ist, hat die Möglichkeit, sie zu gestalten. Hier bin ich ganz DDR-Kind und Pietist: Es wird so viel Kirche und Gemeinde geben, wie wir wollen.
Persönlich sind mir Riten, wie ich sie etwa im Gottesdienst erlebe und auf dem Friedhof finde, wesentlicher Bestandteil meines Glaubens.
Seit 2003 habe ich mit meiner Familie in Radebeul meine Heimat gefunden. Unsere drei Kinder sind inzwischen aus dem Haus und ich will auch in meinem Beruf als Richter etwas kürzer treten. Deshalb kann und möchte ich mich mehr in die Gestaltung unseres Gemeindelebens einbringen. Als langjähriges Mitglied der Bezirkssynode habe ich mehrere "Strukturanpassungen" in unserer Landeskirche erlebt. Ich möchte mich nun vor allem deshalb im Kirchenvorstand engagieren, um den jetzt anstehenden schwierigen Prozess der "Kirche im Wandel" für unsere Gemeinde mit zu gestalten.
Daneben liegt mir die Gemeindeentwicklung nach innen und außen besonders am Herzen. Wie können wir die Gemeinschaft untereinander, die mit ihren vielen verschiedenen Menschen und ihren Talenten so wunderbar bunt ist, festigen und auch nach außen zum Strahlen bringen? Hierzu würde ich gerne mit anderen vielleicht auch neue Wege suchen. In der täglichen Arbeit des Kirchenvorstands liegt für mich eine Mitarbeit im Finanz- und Verwaltungsausschuss nahe.
„Sehet die Vögel unter dem Himmel an, …“ – mit diesem Vers aus dem Matthäusevangelium fühle ich mich sehr verbunden. Denn in meiner Freizeit beobachte ich sehr gern Vögel in der Natur, erfreue mich an ihrem Anblick und ihrem Gesang.
Im Weiteren drückt dieser Vers aus, dass wir uns nicht übermäßig um die Zukunft sorgen sollen. Mit Blick auf unser Kirchspiel möchte ich daher trotz aller Schwierigkeiten, die Kirche aktuell hat, positiv in die Zukunft und die nächste Legislatur sehen. Ich war in der letzten Amtszeit bereits Mitglied im Kirchenvorstand und habe mich besonders im Bereich unserer Friedhöfe engagiert. Gleichzeitig bin ich Mitglied der Kirchgemeindevertretung Reichenberg und kümmere mich dort vor allem um die Außenanlagen, aber auch um die Kirchenmusik. Letztere liegt mir als Sänger in zwei Chören besonders am Herzen.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten bin ich ehrenamtlich in der Kirchgemeinde Reichenberg aktiv. Neben meiner Tätigkeit in Kirchenvorstand und Kirchgemeindevertretung liegt mir besonders die Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise der Gemeindebrief am Herzen. Ebenso spiele ich voller Leidenschaft beim „Luthe-ater“ der Laienspielgruppe von Reichenberg und Moritzburg mit. Von Beruf bin ich Lehrerin und unterrichte am liebsten Geografie, denn was kann es Schöneres geben als Kindern Wissen über unsere Welt zu vermitteln.
Nach meinem Ingenieurstudium habe ich die Administration größerer Computeranlagen übernommen.
Aus Schleswig-Holstein gekommen lebe ich seit 20 Jahren In Moritzburg mit Frau und zwei Kindern.
In den letzten 6 Jahren konnte ich die Digitalisierung der Arbeit unseres Kirchspiels vorantreiben. Dies möchte ich auch gern weitertreiben und um digitale Kommunikationsmöglichkeiten erweitern. So möchte ich auch ein jüngeres Publikum und Familien erreichen.
Daneben möchte ich mich um die gute Akustik und gute Tonübertragung auch und gerade für Hörgeräteträger kümmern.
Ich nehme dabei immer das ganze Kirchspiel von der Johanneskapelle bis zum Moritzburger Turm in den Blick.